Goldimplantation Katze

Die Katze und der Schmerz

Katzen sind Meister im Vertuschen von Schmerzen. Es ist sehr viel schwerer Schmerzzustände bei ihnen zu erkennen als beim Hund und bedarf genauer Beobachtung.

Katzen mit Arthrosen oder chronischen Schmerzen wirken meist nur passiver oder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Dazu kommt, dass häufig das Röntgenbild keine sichtbaren spektakulären Ergebnisse liefert. Der leichtere Körperbau der Katze und die viel geschmeidigere Bewegung führen selten zur sichtbaren Lahmheit. Ohne Akupunktur-Triggerpunkt-Diagnostik oder ähnliche alternative Untersuchungsmethoden sind die meisten Katzen nicht als Schmerzpatienten diagnostizierbar.

 

Zufriedene Patienten

Pepper

Der Kratzbaum ist mit zwei Sprüngen schnell erstiegen, natürlich wieder ganz oben in die Hängematte, früher undenkbar.
Seit dem Goldimplantaten in 2012 ist Pepper fit wie ein Turnschuh.
Wir freuen uns sehr, diese Entscheidung getroffen zu haben.
Pepper liegt seitdem auf dem Rücken ganz entspannt.

Stolle Jocke

Mein Kater hatte im Alter von 6 Jahren große Probleme mit seinem Hinterbein und humpelte permanent. Frau Dr. Kusan stellte schnell eine Patellaluxation fest. Das heißt, dass die Kniescheibe aus der Führung springt. Normalerweise ein Problem, das nur mit einer richtigen OP und darauffolgenden wochenlangen Ruhigstellung des Tieres zu beheben ist. (mehr …)

 


Exotic Shorthair (Tabby) vor und nach der Goldimplantation

 

Wie erkenne ich ob meine Katze Schmerzen hat?

Katzen zeigen sehr unterschiedliche Schmerzsymptome

typische Schmerzsymptome der Katze:

  • verminderte Spielfreude
  • eingeschränktes Hochspringen/keine erhöhten Liegeplätze
  • bewegt sich langsamer oder weniger
  • aufgekrümmter Rücken
  • vernachlässigte Körperpflege, struppiges, stumpfes Fell
  • verfilzte Haarareale am Rücken
  • ständig wiederkehrende Harnwegsinfekte
  • Unsauberkeit
  • Belecken oder Benagen bestimmter Körperstellen
  • büschelweise Haare ausreißen
  • verändertes Fressverhalten (Gewichtszu-/abnahme)
  • Verhaltensänderungen: die Katze zieht sich zurück
  • Aggressivität bei Berührung
  • Aggressivität gegenüber anderen Katzen im Haus

Schmerztherapie der Katze- Möglichkeiten und Alternativen

Schmerztherapie bei der Katze gestaltet sich oft schwierig.

Schmerztherapie-Möglichkeiten bei der Katze

Mit Operationen sind chronisch schmerzhafte Zustände der Katze nicht zu lösen, da das Schmerzgeschehen der Katze völlig andere Hintergründe hat, als beim Hund.

Medikamentelle Schmerztherapie mit klassischen Schmerzmitteln können zur Kurzzeitbehandlung erfolgreich eingesetzt werden. Oft scheitern sie aber schon an der regelmäßigen Eingabe. Zur Behandlung von chronischen Schmerzen, d.h. bei Langzeit- oder Daueranwendung verursachen sie massive Nebenwirkungen.

Pflanzenwirkstoffe in therapeutischer Dosis werden von Katzen wegen ihres Geschmackes meist verschmäht. Viele Produkte die auf dem Markt sind beinhalten mehr Geschmacks- und Füllstoffe als therapeutisch wirksame Kräuter.

Ganzheitliche Schmerztherapieformen (Akupunktur, Neuraltherapie, Lasertherapie, Osteopathie und Craniosakral-therapie) wirken gut bei der Katze, müssen aber regelmäßig wiederholt oder nachgebessert werden.

Die Homöopathie kann zur Schmerztherapie bei der Katze eingesetzt werden, die Eingabe muss jedoch regelmäßig bis hin zu täglich erfolgen.

Goldimplantation der Katze- eine Dauerhilfe für chronisch schmerzhafte Erkrankungen

Goldimplantation bedeutet an ausgewählten anatomischen Strukturen und Akupunkturpunkten Goldstückchen z.B. in Form von kleinen Drähten aus 99,9%igem Feingold einzusetzen.

Im Vorfeld wird jede Katze von mir sehr genau untersucht und danach individuell implantiert.

Die Goldimplantation der Katze unterscheidet sich in der Auswahl der implantierten Stellen erheblich von der des Hundes. Katzen als sehr sensitive Wesen reagieren auf die Implantate wesentlich stärker und werden von uns mit großer Sorgfalt implantiert.

Bei erfolgreicher Goldimplantation stellt sich dauerhafte Beschwerdefreiheit ein, die eine erhöhte Lebensqualität und Lebensfreude mit sich bringt.

Den meisten Patientenbesitzern fällt erst nach der GI auf, wie viele Probleme ihre Katze vor der GI gezeigt hat.

 

Welchen Patienten kann mit Goldimplantaten geholfen werden?

Nach jahrelanger Erfahrung im Thema Schmerztherapie und Verhaltensstörungen der Katze widmen wir uns leidenschaftlich Katzen mit folgenden Problemen:

  • extremes Übergewicht(trotz Abnahmeversuche)
  • massive Unsauberkeit (therapie-resistent)
  • chronischer Juckreiz
  • chronisches Bauchlecksyndrom bis zu Kahlheit
  • chronische Blasenentzündung (therapieresistent, ideopatische)
  • Aggressivität jeder Form (bei Berührung, gegenüber anderen Katzen etc.)
  • Extremes Angstverhalten
  • Verhaltensstörungen jeder Art
  • Katzen nach Unfällen oder Frakturbehandlungen

Diese Katzen haben meistens eine Odyssee an Diagnosen und Behandlungen hinter sich und werden als psychisch gestört abgestempelt. Kein Tier ist ohne Grund unsauber oder aggressiv

Ich freue mich über jede dieser Katzen, der ich helfen kann!